Diagnostik und Behandlung in der Radiologie
Die Vorstellung, dass es die Radiologie von einem Tag auf den anderen in der Medizin nicht mehr geben würde, ist beängstigend. Die Lebenserwartung der Menschen würde dramatisch sinken, weil die Mortalitätsrate bei verschiedenen Erkrankungen sich sofort potenzieren würde. Viele Erkrankungen sind allein deshalb heilbar oder können in ihrem Verlauf erheblich verzögert werden, weil sie mit der modernen bildgebenden Diagnostik im Frühstadium erkannt werden. Die Palette reicht hier von einer vereiterten Zahnwurzel über Steinbildungen in Organen und Verengungen von Blutgefäßen bis hin zur Erkennung von Tumoren aller Art.
Das zeigt allein schon ein Blick auf die Onkologie. Werden kleine Krebsgeschwüre erkannt und behandelt, bevor sie Metastasen bilden können, sind die Heilungschancen mit Hilfe operativer Methoden, der Strahlentherapie in der Radiologie und der Chemotherapie sehr hoch. Viele der Patienten können nach der Behandlung ein völlig einschränkungsfreies Leben führen und haben auch wieder die ganz normale Lebenserwartung. Das trifft natürlich nur dann zu, wenn sie die Vorsorgeleistungen wahrnehmen, die eine radiologische Praxis heute bietet, weil sie gegenüber einem gesunden Menschen ein deutlich höheres Risiko für eine neuerliche Ausbildung von Krebszellen haben.
Gäbe es die moderne Radiologie nicht, dann wäre auch die Anzahl der Unfallopfer deutlich höher, die entweder an den Unfallfolgen versterben oder dauerhafte Schädigungen beispielsweise durch notwendige Amputationen oder Lähmungen davon tragen. In einem Ganzkörper MRT Stuttgart können beispielsweise auch kleinste Verletzungen der Wirbel aufgespürt werden. Die Untersuchung ist schnell durchführbar und kann auch an Patienten erfolgen, die zur Verhinderung von übermenschlichen Schmerzen oder Folgeschäden narkotisiert oder in ein künstliches Koma versetzt worden sind.
Artikel Diagnostik und Behandlung in der Radiologie am 2011-02-21 22:02:48 aufgenommen!